Lieber EuGH – das war nix

Gepostet von am Dienstag, 15 Juli, 2014 in Allgemein | Keine Kommentare

Lieber EuGH, das Urteil EuGH, 13.05.2014 – C-131/12 war eine wirklich dämliche Entscheidung von Dir, wenn ich das mal so offen sagen darf. Und das hättest Du eigentlich doch gleich wissen können, oder?

Klar soll nicht über jeden Menschen alles für immer irgendwo zu lesen sein.

Aber wenn ein im Internet veröffentlichter Artikel gegen die Persönlichkeitsrechte von irgendjemand verstößt, dann sollte der- oder diejenige in Anspruch genommen werden, die für die Veröffentlichung verantwortlich sind. Und nicht diejenigen, die auf die Veröffentlichung hinweisen, und das auch noch automatisiert. Das ist doch eigentlich logisch, oder nicht?

Das ist ja sonst wie “drüber schreiben darf man, aber man darf nicht drüber reden, dass darüber geschrieben wurde”. Und was das für Auswirkungen hat, kann man z. B. in der TAZ lesen.

(Und nutzen tut es auch nichts, selbst denen nicht, die wirklich Grund haben, über unangemessene Erwähnung ihrer Person zu klagen, wenn ein weiteres Ergebnis dieser Rechtsprechung dann so ein Dienst wie http://hiddenfromgoogle.com ist.)

Und nu? …

fragt Dich und sich, mit schönen Grüßen

Internetnutzer S. aus B.

 

 

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