Rechtsberatung im Zeitalter der Überwachung

Gepostet von am Dienstag, 27 August, 2013 in Anwaltsmarketing, Fundstück-Sammlung | 1 Kommentar

Der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Görtz hat das Thema schon früh aufgegriffen: „Vertrauliche Rechtsberatung im Zeitalter der Überwachung” lautet der Titel eines Mandanten-Infos seiner Kanzlei vom Dezember 2007.

Das PDF-Dokument liefert konkrete Tipps zur konspirativen Kontaktaufnahme mit dem Rechtsanwalt, von der Empfehlung, E-Mails zu verschlüsseln und auf Fax-Nachrichten zu verzichten, über  den Hinweis, dass auf dem Weg zum Termin der Akku aus dem Handy entfernt werden sollte, bis hin zum Tipp, die Beratungskosten vorab per Bareinzahlung durch einen Strohmann zu begleichen.

Immerhin – das ist zielgruppengenaues Nischenmarketing. Und dass eine Rechtsanwaltskanzlei ihren öffentlichen PGP-Schlüssel auf der Website zur Verfügung stellt,  ist inzwischen wohl endgültig ein Wettbewerbsvorteil und gilt nicht mehr als Spinnerei.

1 Kommentar

  1. Ich finde es gut, dass manche Anwälte ein erstes Beratungsgespräch kostenlos anbieten. In meinem Rechtssachverhalt wäre es sinnvoll, mit einem Rechtsanwalt zuerst telefonisch zu sprechen. Danach könnte man eine Entscheidung treffen, was man weiter machen sollte.

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